Primal Communication

Mit meinem Modell von Primal Communication demonstriere ich, welche Zusammenhänge zwischen Sexualdynamik und Lebensgestaltung bestehen.

Ich gebe Antwort auf eine Reihe von Fragen, die unser Bedürfnis nach intensiven Erlebnissen betreffen. Also zum Beispiel warum und wie wir Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen, erhalten und vertiefen. Warum wir überhaupt etwas erreichen und erleben wollen und was wir dazu tun können und tun müssen.

Mit diesem Modell ist es möglich gegenüberzustellen was wir frei und mit Hingabe genießen können und welchen Zwängen wir unterliegen um einen möglichst hohen Grad an Befriedigung erreichen zu können. Die Unterschiede zwischen Genuss und Sucht, Hingabe und Kontrolle können klarer voneinander abgegrenzt werden. Primal Communication hält Strategien bereit um die Initialzündung für Motivation zu erkennen und systematisch zu beeinflussen.

Lebens-, Liebes- und Leistungsfähigkeit stehen in einem direkten Zusammenhang wenn es um die Fähigkeit geht, einen ganzheitlich befriedigenden Zustand zu kreieren und in vollen Zügen ausleben zu können.

Das Modell setzt da an, wo die Grundbedürfnisse des Menschen nach Luft, Grundnahrung und einer einfachen sozialen Basis gestillt sind. Es besteht aus hilfreichen Erkenntnissen der Evolutionsbiologie, der Ethnologie, der Zoologie und der Psychologie.

Bestandteile des Modells sind eine Reihe von Grundannahmen...

  •  Jede (sexuelle) Aktivität die ein Mensch unternimmt, hat die vollständige Befriedigung zum Ziel
  • Die vollständige Befriedigung ist nur im Zustand des temporären Kontrollverlustes zu erreichen
  •  Der vollständige Kontrollverlust ist ein für das Gehirn notwendiger „Bereinigungszustand“
  •  Der Bereinigungszustand ist vergleichbar mit einer „Resetfunktion“, die das „Betriebssystem“ neu startet
  •  Mit der Resetfunktion wird der „Nullzustand“ im Gehirn ausgelöst und kann neu starten
  • Der wirkungsvollste Nullzustand für das Gehirn ist der unkontrollierbar erlebte Orgasmus

... und die zusammenfassende Aufbereitung von Erfahrungswerten.

  • Der unkontrollierbare (orgastische) Zustand ist in unserer Gesellschaft mit Angst besetzt
  • Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft praktizieren (oft unbewusst und ungewollt) eine kontrollierbare Erlebnisgestaltung
  • In immer mehr Fällen führt dies zu inszenierter und/oder dekonstruktiver Reizintensivierung
  • Es werden mehr (genitale) Reflexe im (erotischen) Monolog als ganzheitliche (orgastische) Entspannungszustände im (erotischen) Dialog produziert


Stand Februar 2015